#139 – KW31 2026 – Carolin Pfaffenbach über ein „wertebasiertes Unternehmertum"
Shownotes
Im Commercial-Segment zählt die Hämmerling Group aus Paderborn zu den relevanten Betrieben im nationalen Reifengroßhandel. In zweiter Generation wird das Unternehmen mittlerweile von Carolin Pfaffenbach geführt. In Podcast-Episode #139 von Automotive Insights berichtet Carolin von ihrem Aufwachsen im Familienbetrieb, strategischen Herausforderungen im Reifengeschäft sowie ihrem Führungsansatz und einem „wertebasierten Unternehmertum" im Mittelstand. Hört rein!
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Titelmelodie Alpentines
Transkript anzeigen
00:00:03: Seid gegrüßt, ihr hört den Podcast des Automotive Insights Magazins.
00:00:08: Wir berichten über und aus dem Automotive Aftermarket.
00:00:11: Das hat sich in dieser Woche auf Industrie- und Handelzeiten getan.
00:00:14: Wir ordnen für euch aktuelle Branchenentwicklungen ein Berichten und Sprechen mit
00:00:18: Branchenakteuren aus Industrie, Werkstätten
00:00:21: und Reifenhandeln.
00:00:25: Automotive Insights heute mit einer Interviewausgabe und wir freuen uns hier wieder mal eine Persönlichkeit aus dem Reifengroßhandel präsentieren zu können, haben auf DetailColon kurz darüber gesprochen ob das denkbar wäre ein Podcast auch zu zeichnen.
00:00:39: Es geht um das Thema Großhandel Und mit dem Fokus auf das Commercial-Geschäft, Nutzfahrzeugsegment.
00:00:44: Aber es geht auch noch mal um das Thema Betriebsübergabe und eine neue Generation die am Ruder ist.
00:00:49: Und zu Gast ist Caroline Pfaffenbach und sie steht für eine junge Generation als Geschäftsführerin der Paderborner Großhandelsgröße Hemmerling Group.
00:00:57: Hallo Caroline ich begrüße dich!
00:00:59: Hallo Kai vielen Dank für die Einladung.
00:01:01: Wir versuchen heute ein bisschen, in die Struktur und auch die Kernparameter im Großhandelsgeschäft zu gucken.
00:01:05: Aber hoffentlich dann auch persönlich was zu erfahren über deine Denkweise und das Unternehmerische viel.
00:01:11: Und wir sprechen über die Entwicklungen auch und Herausforderungen für ein Familienunternehmen, dass seit über vierzig Jahren wir ja mal in die Anfänge geblickt.
00:01:19: Hemmerling ist seit neunzehnhundertneunsebzig Großhandelaktör und mit dir ist jetzt seit drei Jahren die zweite Generation in Verantwortung.
00:01:28: Was mich sofort angesprungen hat, ist dass ihr auf eurer Website und auch sonst in der Kommunikation ein wertebasiertes Handeln ins Zentrum eures unternehmerischen Bildes setzt.
00:01:38: Kannst du das zum Einstieg schon mal direkt definieren?
00:01:41: Ja, gerne.
00:01:42: Das bedeutet vor allem nicht dass wir jetzt irgendwo ein schönes Marketing-Poster aufhängen und sagen das sind unsere Werte sondern im Grunde wenn wir von wertebasiertem Handeln sprechen dann ist es eigentlich die Zusammenfassung von dem was das ganze Team tagtäglich macht und Grunde ist als erstes der Kundenfokus.
00:01:58: also wir schauen grundsätzlich wie können wir unsere Kunden die Erfahrung unserer Kunden verbessern?
00:02:04: Wie können wir deren Einkaufserlebnis verbessern bessere Produkte entwickeln?
00:02:09: Und wir versuchen das grundsätzlich einfach mit maximaler Leidenschaft und Agilität zu machen.
00:02:13: Ich glaube, da sind wir auch ganz typisch Familienunternehmen.
00:02:16: Wir sind unglaublich agil.
00:02:18: also wir können uns wahnsinnig schnell auf komplett neue Marktanforderungen, Regularien Themen einstellen.
00:02:26: Da kann ich wirklich für alle sprechen mit einer absoluten Leidenschaft dabei.
00:02:29: Also keiner steht morgens auf wenn er irgendwas nicht mit Überzeugung und Leidenschaf tut.
00:02:34: Ich denke, dass es auch unsere Kunden spüren und das da auch einen Unterschied nachher macht.
00:02:38: Warum sie bei uns kaufen noch nicht über einem Wettbewerber?
00:02:41: Weil wir einfach so viel Überzeugung haben in dem was wir machen und nicht einfach nur eine Marke in den Markt spülen und das
00:02:47: war's.".
00:02:48: Das ist ein bisschen praktisch.
00:02:49: das Wert basierte was nach außen strahlt.
00:02:51: hat das auch ne innere Wertigkeit oder inneren Faktor?
00:02:54: wie lebt er als mittelständisches Unternehmen praktisch mit euren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern?
00:03:00: Was gilt es dafür?
00:03:00: werte die hochgehalten werden.
00:03:02: Da geht es auch darum, dass wir einen Fokus auf den Mensch haben.
00:03:05: Unser Team ist das allerwichtigste ohne Team während wenig da wo wir jetzt sind.
00:03:10: Da können wir noch so tolle Geschäftsführer oder Einzelpersonen haben aber das ganze ist ja das Team und Wir haben unglaublich guten Zusammenhalten im Team.
00:03:18: Wir haben wahnsinnig viele Personen die ganz lange schon da sind Aber halt auch geparkt mit ganz vielen die noch sehr jung sind aber dann ganz anderen Impuls reinbringen.
00:03:26: Und dann ist es um meine Aufgabe genau das zu balancieren, sozusagen die Anfangzwanzigjährigen mitzunehmen.
00:03:33: Aber gleichzeitig eben auch das was die Sechzig Plus Personen mitbringen und aus der Erfahrung haben zu balancieren und da das Beste fürs Unternehmen rauszukriegen.
00:03:41: und ja dann im tagtäglichen klar wie spiegelt sich das wieder?
00:03:45: Dass wir versuchen alle uns regelmäßig zu sehen trotz Homeoffice, trotz anderer Standorte wie extrem viel miteinander auch mal einfach privat was Unternehmen feiern gehen, Quartals Meetings haben Taula Hall Meetings wo das Gasamtienunternehmen regelmäßig informiert wird.
00:03:59: Wo wir stehen da sehr offene Feedback Kultur haben wo jeder sein Input reingeben soll und dass auch es wahrscheinlich eines der Themen schon ist Wo so ein bisschen der Unterschied liegt zu vor zwanzig Jahren und jetzt, dass es vielmehr einen Miteinander ist.
00:04:15: Und das Team in Summe Impulse geben soll und auch selber umsetzen soll.
00:04:21: Währenddass vielleicht in der früheren Generation noch eher mehr Top-Down war.
00:04:26: einer gibt die Themen vor und dann wird das so gemacht.
00:04:30: Die frühe Generation du hast sie angesprochen?
00:04:32: Dann lass uns mal in die Anfängel des Unternehmens einmal kurz schauen.
00:04:34: Neunzehnt neunsebzig ist die Gründung in Paderborn erfolgt.
00:04:38: Du wirst ja wahrscheinlich aus Erzählungen der Eltern oder von Mitarbeiter nur aus der Zeit Vorstellungen davon haben, was das für eine Zeit war und wie sich das Reifenhandelsgeschäft damals dargestellt hat.
00:04:49: Welches Bild hast du denn von den Anfangstagen?
00:04:51: Und was hat das heute noch mit dem heutigen Reifenfach Handelsgeschäft zu tun?
00:04:56: Also damals waren wir im Grunde ein lokaler Reifenhändler, der aber auch schon viel LKW-Runterneuerung gemacht hat.
00:05:04: Und das ist etwas was bis heute maximal prägt weil diese technisches Verständnis, was wir daraus bekommen haben und die Runderneuerungen haben wir ja auch bis Die prägt eben vor allem die Konstruktion unserer eigenen Marken, Arthors Max.
00:05:19: Die prrägt aber auch welche eigenen marken wir, welche exklusiven marken wie in das Portfolio aufnehmen.
00:05:24: also die hat technisch ganz viel Einfluss und vom Grundsatz her ist natürlich die Zeit ganz andere gewesen als jetzt.
00:05:31: Das ist halt lokal.
00:05:33: Da war kein einziger asiatischer Import damals.
00:05:35: Das haben wir jetzt nicht mehr wegzudenken.
00:05:38: Man musste damals keine Lieferkettengesetze managen alle Jahre neue Regulatorien.
00:05:44: Das ist natürlich ein ganz anderes Arbeiten, als es jetzt war.
00:05:46: Aber damals hat's genauso Herausforderungen gegeben wie wir sie jetzt auch haben.
00:05:51: Ja und Hemmerling hat in den über vierzig Jahren verschiedene Entwicklungslinien durchlaufen.
00:05:56: du hast gerade schon angesprochen das war gestartet als lokale Unternehmung ist im Laufe der Jahrzehnte immer internationaler geworden und ihr habt auch im Produktportfolio eine Diversifizierung vorgenommen.
00:06:07: Lass mal reingehen in das, was ihr macht im Kern und was ihr vermarktet.
00:06:11: Vielleicht kannst du auch noch ein bisschen etwas zu den Standorten sagen und zur aktuellen Mitarbeiterzahl dann mit unsere Hörerinnenhörern von der Größenordnung eine Eingruppe kommen?
00:06:18: Ja also die gesamte Hemmerlingen Group sind achtzig Mitarbeiter, die primär in Deutschland ansässig sind.
00:06:25: Einige Personen sind in Auslandstandorten ansässigt aber primär sind wir im Kern in Paragon bzw.
00:06:31: remote eben innerhalb von Deutschland.
00:06:33: Der Kern des Unternehmens ist Hemmerling-Tire Company wie das Unternehmen groß geworden ist im Reifenhandel, Reifenhersteller mittlerweile.
00:06:41: Wir haben eigene Marken, wir haben exklusiv Marken und dann haben wir einen klassischen Reifen Handel wo wir Ware einkaufen verkaufen der klassischen bekannten Marken.
00:06:50: Dann dazu gibt es das Unternehmen Tires Online Energy, des primären IT-Unternehmen.
00:06:54: Was wir auch schon vor sehr langer Zeit gegründet haben mit der Denkweise, dass was wir für uns eine IT-Dienstleistung machen, das machen wir idealerweise so gut, dass wir's auch verkaufen können – Stichwort Stammdaten, Prikartdaten.
00:07:08: und dann gibt es innerhalb der Holding Group noch eine Holding in Besitzgesellschaft wo wir unsere Assets drüber handeln, wo wir Investitionen ins Startups oder andere Unternehmen machen.
00:07:19: Das ist ein separator Bereich.
00:07:21: Der Bereich, für den ich primär zuständig bin und im Day-to-day-Geschäft ist eben das IT-Unternehmen und Heimerling Tire Company Und da genau... Also haben wir das über die Jahre hin denke ich sehr gut weiterentwickelt von dem lokalen Reifenhändler der auch Bito C war hin zu heute, wo wir eine Mischung sind aus Großhandel und Hersteller.
00:07:40: Denn die eigenen Marken, für die sind wir komplett selbstverantwortlich.
00:07:43: Wir importieren sie.
00:07:45: Wir sind für die komplette Entwicklung dieser Marken verantwortlich.
00:07:48: uns gehören die Reifenform in Asien.
00:07:51: das ist ein komplett eigener Herstellersituation nicht produzent aber hersteller.
00:07:57: Und dann sind wir im Grunde grundsätzlich immer entlang der ganzen Historie überlegt, wo können wir, wo sind Kundenbedürfnisse und worum müssen wir reinarbeiten?
00:08:06: Eben dass wir sagen, wir haben eigene Produkte statt nur der klassischen Handelsmarken.
00:08:10: Das ist damals im Jahr Ein Stück davor, als große Reifenknappheit am Markt war und man auch einfach gar nicht so viele Alternativen zu den klassischen Marken.
00:08:19: Und auch ein Stück weit zu dem klassischen Vertriebsstrukturen hatte.
00:08:22: Das ist ja sowohl heute alles sehr politisch wie Ware verkauft wird.
00:08:26: Da sind wir genau in die Lücke rein und haben diese Lücke mit unseren eigenen Marken aufgebaut.
00:08:32: Der Athos ist mittlerweile kein junge Marke mehr, es gibt jetzt über siebzehn Jahren.
00:08:36: Die haben wir konsequent weiterentwickelt und liefern Sie von der Astros Rüstung bis hin zum Einzelhandel.
00:08:42: Ja, das Commercial-Geschäft LKW, Busreifen.
00:08:46: Gerade auch die Interaktion und das Geschäft machen mit Flottenunternehmern hat seine Spezifiker.
00:08:52: Das ist gesagt Thema Arthors eine Eigenmarke, die ihr etabliert habt.
00:08:56: hier im Räderbereich heißt es TALAS, das ist richtig?
00:08:59: Genau!
00:09:00: Die Gründung ... Du hast von der Einführung dieser beiden Marken gesprochen, ein Jahr zuvor war glaube ich die Dependance in China gegründet worden.
00:09:12: weil wir klar, wir müssen vor Ort ansässig sein.
00:09:14: Das war damals noch mal wichtiger als jetzt ist.
00:09:16: mittlerweile brauchen wir keine Dependants mehr vor Ort sondern Wir reisen eigentlich von Deutschland aus einem deutschen Standort regelmäßig dorthin oder Mittlerweile kommen sämtliche Asiaten ja auch regelmäßig nach Europa.
00:09:27: Die vereinfachten Wiesersituationen waren das möglich.
00:09:31: Aber damals ging es natürlich extrem darum dieser Fülle an asiatischen Produktionstätten rauszufinden, welche hat die gute Qualität?
00:09:38: Welche hatten ein Stück weit eine Denkweise, die wir in Europa brauchen.
00:09:43: Welche kann sich anpassen etc.
00:09:44: und das haben wir gerade in diesen Anfangsjahren extrem gut raussondiert auch vor.
00:09:51: Also seit Ende der neunziger Anfang zweitausender extrem viel Importmarken ausprobiert und getestet so dass wir im Grunde in dieser Zeit zwei tausend sechs sieben in der Lage waren exakt die richtige Factory rauszufinden, die für uns Arthors produziert.
00:10:05: Und das haben wir dann über die Zeit immer stärker ausgebaut und mittlerweile ist es auch deutlich mehr als eine Produktionsstätte, die Arthos oder auch Talas produzieren.
00:10:13: Wird dabei in China produziert?
00:10:14: Nein, China nicht mehr.
00:10:16: Wir haben Thailand, wir haben Vietnam, Cambodia spielt eine Rolle, Stiefwort Anti-Dumping-Zelle.
00:10:21: dementsprechend wandert das Land immer weiter.
00:10:23: Ja, das haben wir ja seit gestern.
00:10:25: Wir zeichnen hier Anfang Juni auf.
00:10:29: die EU-Kommission hat auch Anti-Dumpingzölle definiert für den Bereich der Pkw-Reifen und der leicht Lkw Reifen.
00:10:36: Das ist stetig durch die Branche warbandes Thema und darauf hin – es haben wir auf der Teierkolore nochmal viele Gespräche dazu geführt wo Leute natürlich drauf gewartet haben wie welche Vorgaben macht die EU Kommission eben auch?
00:10:48: Und was bedeutet das eben auch für Großhandelsunternehmen und für Importeure?
00:10:53: Wenn wir darauf mal schauen, ihr wart selber Aussteller auf Detailer Cologne.
00:10:57: Aus dem Großhandelsbereich waren einige Akteure da.
00:11:01: wie seht ihr euch im Moment gerade positioniert?
00:11:04: Im deutschen und europäischen Markt?
00:11:06: und wie empfindest du momentan gerade den Großhandelmarkt die Situation?
00:11:12: Also ich wäre für uns froh dass wir auf verschiedenen Standbeinen stehen weil ich glaube Unternehmen die auf eine Karte gesetzt haben, die gibt's entweder jetzt schon nicht mehr oder wird es langfristig nicht mehr geben.
00:11:21: Und da auch wieder Stichwort Agilität, das hilft für uns extrem.
00:11:25: Auch das Thema IT – wir haben schon damals vor über fünfzehn Jahren ein IT-Unternehmen gegründet und das hat uns immer zu unglaublicher Schnelligkeit verholfen.
00:11:33: Das simple Sachen geht wie einen Webshop einzuführen jetzt KI besser zu nutzen und das sind alles Themen.
00:11:41: Da muss ein Unternehmen egal ob Großhändler oder Hersteller Einzelhändlern muss diese Agilitet haben super schnell zu reagieren und auch eine Team haben, die entsprechend offen genug sind, schnell zu reagieren.
00:11:52: Und für uns kann ich sagen wir haben das über die letzten Jahrzehnte immer schon gelebt.
00:11:59: Die Großhändler, die da vielleicht etwas eingefahrener sind, haben das sicherlich sehr schwer.
00:12:02: und dann klar sehen wir extrem viel Konsolidierung am Markt.
00:12:06: Das sind Themen, die wir uns auch anschauen.
00:12:07: Wir gucken natürlich auch wo sind strategische Fits für uns?
00:12:10: Aber gleichzeitig hat sich ja auch die ganze Reifenlandschaft ein bisschen verändert.
00:12:14: Es geht nicht mehr nur um einfach einen Reifen zu verkaufen, das können mittlerweile ziemlich viele Leute, es gibt unfassbar viele Marken und es geht ja darum zu dem Kunden zu erklären welches ist der richtige Reifen?
00:12:25: Was ist der beste Reifen für den Use Case des Kunden und für den Kunden rauszufinden wie er seinen Einkaufsprozess vereinfachen kann?
00:12:31: und da ist es einfach deutlich mehr als einfach nur den Reifen zur Verkaufe sondern IT spielt eine riesengrolle.
00:12:37: Digitalisierung die da rein spielt Das ist für uns ein riesen Fokus und wo wir uns auch sicherlich deutlich mit differenzieren zu einem klassischen Großhändler.
00:12:46: Und vor uns, wir sehen uns immer als zweiteiliges Schwerts aber eben zum einen die Großhandelsfunktion und zum anderen die Herstellerfunktion.
00:12:54: Und dadurch sind auch die klassischen Schwankungen, die wir im Reifenmarkt haben, die sehr alle zwei drei vier Jahre wechseln ganz gut aufgestellt.
00:13:02: In der Vermarktung von Commercial-Produkten, Reifen ist natürlich einfach das ganzheitliche Denken mittlerweile sehr zentral.
00:13:09: Also das Thema Flottenmanagement auch.
00:13:11: wie kann Software?
00:13:12: Wie können gewisse Einheiten gemonitort werden und wie kann auch der gesamte Zyklus eines Reifens praktisch dann oder Lebenszyklus verlängert werden?
00:13:20: durch die Runderung hast du ja schon angesprochen.
00:13:23: Wir jetzt mal auf euer Eigenthema ATOS schauen.
00:13:27: was sind so die Grundparameter nach denen ihr das vermarktet?
00:13:30: also Ich gehe davon aus, dass es nicht nur um das Produkt an sich geht wenn ihr Flottenbetreiber und Spediteure anspricht.
00:13:36: Und die auch betreut sondern auch das Thema Monitoring.
00:13:39: Ihr habt da was eingeführt?
00:13:42: Vom Grundsatz vermarkten wir Artus Januar über exklusive Partner, die wir relativ handverlesen aussuchen.
00:13:50: Nämlich Partner die auch wirklich ein technisches Verständnis haben, die in der Lage sind den Reifen zu verkaufen, der nicht der günstigste auf dem Markt ist sondern eben wirklich die Attribute, die der Reifen mit sich bringt an den Endkunden rüberbringen zu können.
00:14:05: und über diese Partner verkaufen wir den Arthors.
00:14:07: natürlich haben wir als Hersteller die Pflicht und die Aufgabe, die Flotten zum Beispiel zu anzusprechen und zu informieren.
00:14:16: Aber in erster Linie sind es die Partner, die verkaufen – und die natürlich nachher die Montage machen!
00:14:22: dass wir uns irgendwo differenzieren vom Reifen und eine Sache ist natürlich, dass der Kunde erstmal versteht welche Bedürfnisse hat er eigentlich.
00:14:28: Er hatte jetzt das Ziel seinen Spritverbrauch zu reduzieren, hat er das Ziel besonders nachhaltige Flotte aufzubauen und da gibt es noch drei weitere Ziele.
00:14:37: Das muss er erst mal irgendwo herausfinden für sich definieren.
00:14:39: Und ich glaube, da sehen wir bei den Flotten ein bisschen auch in vielleicht Generationenwandel wo man einfach die Flotte ein bisschen mehr digitalisiert als einen wichtigen Pum, wie ein Assets sozusagen sieht.
00:14:52: Weil wenn man sich vorstellt an einem Trailer sind sechs Reifen das ist ein relativ hoher Anteil vom Kapital des ganzen Trailers.
00:14:59: und noch dazu haben diese Reifen eine unfassbar intensiven großen prozentualen Einfluss über vierzig Prozent Wie die Reifen die Gesamtkosten dieses Trailers beeinflussen auf der Zugmaschine genauso.
00:15:09: also sollte ich mich ja eigentlich als Flotte mal mehr damit beschäftigen welcher Reifen eigentlich wirklich der Richtige ist und dann auch rauszufinden, ist es jetzt dieses Profil jenes Profil auf was möchte ich eigentlich nachher rauszuhielen.
00:15:21: Und gerade mit Themen wie jetzt Vecto haben wir ja im Grunde als Reifenhersteller eine Aufgabe bekommen wo wir den Reifen in die eine Richtung optimieren müssen.
00:15:29: das aber eine ganz andere Richtung also die die wir letzten zwanzig Jahre optimiert haben Und deswegen umso mehr.
00:15:35: Heutzutage ist es wichtiger, faktenbasiert Reifen einzukaufen und das ist eben das was wir versuchen mit dem Fleet Management, mit dem Flottingeschäft der Software zu verbessern, dem Kunden zu erklären und per Zahlen aufzuzeigen, was ist der richtige Reifen entsprechend des Zielparameters den er erreichen möchte?
00:15:56: Dann machen wir das nicht wie im klassischen Sinne Flottenmanagement wo früher Kleinst bezahlte Person vielleicht am Wochenende den ganzen Vorpark gecheckt hat und das auf ein Zettel geschrieben hat.
00:16:08: Und dann irgendwie viel leicht ausgewertet hat.
00:16:10: oder vielleicht auch nicht, wir sind ja in Deutschland sehr gut darin Daten zu sammeln und genau nichts damit zu tun sondern es geht darum zu sagen ich sammel diese Daten möglichst in der Weise, wo ich sie eh schon sammle.
00:16:22: Weil ich habe einen Flottencheck wenn ich meine Hauptuntersuchung habe weil ich Reifen sowieso wechseln.
00:16:28: diese Daten werden aufgenommen die können in jeder Weise ins System eingespielt werden ob per Handtschaftlichen Zettel per digitalen Instrument wenn ich jetzt ein Probe zum Beispiel habe und alle Varianten sind möglich.
00:16:40: es wird automatisch ins System eingespielt und dann kann langfristig hochgerechnet werden auch mittels KI.
00:16:47: wann wird der Reifen gewechselt werden müssen.
00:16:49: Man hat ja seinen End of Lifetime erreicht, es wird mittels Vergleichsdaten analysiert.
00:16:55: ist das eigentlich der richtige Reifen für diesen Einsatz da gerade?
00:16:57: Ist das das Profil des Richtige?
00:16:59: Was kostet mich eigentlich den Reifen pro Kilometer?
00:17:01: und das ist ja meines Erachtens die zentrale Kennzahl, die jemand im Vorpark verstehen muss egal ob er Geschäftsführer oder Spätschonsleiter oder Einkäufer ist?
00:17:09: was kostet sich dieser Reifen per Kilometer?
00:17:15: Sind denn Vorparkbetreiberinnen und Betreiber dafür offen?
00:17:17: Ich habe auf der Teilekolon ein, zwei Gespräche geführt.
00:17:20: Mir auch mit Commercial-Verantwortlichen von Reifenherstellern war ziemlich überrascht.
00:17:24: das die also waren aus dem Premiumbereich welche dass sie sagen ja im Grunde wird dann doch meistens immer noch über den Preis eingekauft.
00:17:31: und die ganzen Tools, wenn man sich jetzt die großen Hersteller anschaut.
00:17:35: Ob es eine Conti ist?
00:17:37: Eine Michelin, eine Bitstone... Eigentlich alle vermarkten ja ihre Produkte auch über die Services, die angeboten werden.
00:17:43: Und so habe ich das eigentlich auch immer verstanden!
00:17:45: dass eben auch die Möglichkeit ist sich vor den chinesischen Herstellern tatsächlich auch so ein bisschen abzusetzen und zu sagen, okay.
00:17:52: Die drücken ihre Produkte hier in den Markt rein aber wir schaffen bilden praktisch den gesamten Horizont drumherum noch ab.
00:17:59: und dann war für mich verblüffende Antwort ja über.
00:18:01: die meisten Vorparkbetreiber sind für dieses Thema immer noch nicht offen.
00:18:05: Erlebst du das genauso?
00:18:06: Ja, also ich würde sagen fünfzig Prozent sind offen dafür.
00:18:09: Fünfzig Prozent noch genau gar nicht.
00:18:11: Das ist eine Frage von finanzieller Bequemlichkeit.
00:18:14: Je weniger die da ist desto mehr muss ich mir dann vielleicht doch mal anschauen ob das eigentlich der richtige Investment ist was sich mit meiner Reifenmarker mache und ob ich weiterhin Einkauf über dem der mir am besten gefällt persönlich oder nach dem Reifen der am besten funktioniert.
00:18:28: Es ist sicherlich auch eine Generationenfrage, es ist ja auch so ein bisschen eine Frage wie offen ist einen Speditionsleiter dafür?
00:18:34: Ein Einkäufer, wenn er sagt naja das hat ja die letzten fünfzig Jahre auch super funktioniert.
00:18:38: Das ist halt ganz gefährliche Aussage.
00:18:40: Deswegen Ja, es findet jetzt Wandel statt.
00:18:43: Ja, das wird auch noch länger dauern aber es ist auch deutlich einfacher in Flottenmanagement zu machen als früher.
00:18:48: Wie gesagt, früher war das sehr händisch Es war sehr viel, sehr personalintensiv.
00:18:52: Das brauchen wir heute nicht mehr.
00:18:54: Wir können das alles relativ gut per Software und per KI abwickeln.
00:18:59: genau so, wenn ich sogar ehrlicherweise genauer als wenn es jemand händisch macht.
00:19:03: Und dann kann ich lieber die Person, die ich im Unternehmen habe einsetzen diese Sachen auszuwerten oder mit dieser Auswertung entsprechende Entscheidungen zu treffen.
00:19:11: und dafür ist ja soll idealerweise die beste Software da sein dass sich einfach bessere Entscheidungen treffen kann.
00:19:16: Gleichzeitig darf das auch nicht teuer sein.
00:19:18: Viele Expedition denken immer noch sie müssen dabei Scott was investieren und sich irgendwie per Lizenz Modell wahnsinnig verhaften.
00:19:26: Das ist alles überhaupt nicht so, sondern im Gegenteil das ist so günstig.
00:19:30: und es muss ja so sein dass das was ich raushole nachher einer Spanissen eigentlich längst die Kosten deckt.
00:19:36: Und sogar in denen Spanische endlich deutlich höher sind.
00:19:39: Und genau das ist das was wir mit der Software können und Stück für Stück wird es gut verstanden und gut angenommen am Markt.
00:19:44: und dann ist auch egal ob das jetzt nachher eine Atrosreifen oder ein Michelin Reifen.
00:19:51: Für den Kunden wollen wir gucken, was ist der beste Reifen und das beste Profil für den Einsatz, den er regelmäßig fährt.
00:19:56: Und da darf jetzt nicht mehr ein Bauchgefühl reinspielen.
00:19:59: Die meisten Kunden können es gar nicht einschätzen.
00:20:01: fahren sie Langstrecke, fahren sie Nahverkehr... Was heißt das eigentlich genau?
00:20:05: Das kann ich aber alles über Telematec auswerten mittlerweile.
00:20:08: Da braucht kein Bauch gefühlt mehr rein spielen sondern das sind ganz klare Fakten.
00:20:12: nichts anderes.
00:20:13: Ja, jetzt sind wir schon sehr im Kerngeschäft in eurem der Hammerling Group gewesen.
00:20:17: und indem wie du auch tatsächlich ja die Grundparameter sortierst.
00:20:21: Im Unternehmerrischen dann tatsächlich auch... Ich würde ganz gerne mal schauen!
00:20:24: Du bist die junge Generation, die jetzt neu am Ruder ist hier und der Betriebsübergang.
00:20:31: Du hast auch innerhalb des Familienunternehmens schon eine längere Geschichte gehabt?
00:20:34: Kannst du ein bisschen was darüber erzählen?
00:20:36: Wie du Kontakt aufgenommen hast als Kind beispielsweise schon oder...?
00:20:40: wie es dann dein beruflicher Werdegang war und dann dich reingeführt hat in die Geschäftsführung.
00:20:44: Ja, klar.
00:20:45: Also gedanklich bin ich irgendwie immer schon mit dem Thema natürlich vertraut.
00:20:49: verbundene Reifengeruch ist für mich Heimat sozusagen.
00:20:53: Und ich habe immer schon im Unternehmen gearbeitet in allen möglichen Positionen, früher auch in der Servicestation zum Beispiel ganz klassisches Picker-Wee-Reifen an Endkunden verkauft usw.
00:21:03: Dann bin ich zum Studium... aus Paderborn weggegangen Richtung Rheinland und wollte eigentlich nach dem Studium gar nicht ins Unternehmen einsteigen, erst mal was anderes anschauen.
00:21:13: Dann war das aber genau der Moment wo wir unsere eigenen Marken entwickelt haben und wo wir auch internationaler geworden sind.
00:21:19: Das war immer ein Aspekt, der mir persönlich fielte.
00:21:22: ich mag gerne Kulturen Sprachen Menschen reisen Und das heißt es war so genau die Option vielleicht doch rein zu gehen und sagen okay Ich kann hier eine Marke aufbauen.
00:21:30: Ich kann den komplette Distributionsnetz aufbaut Ich kann mich um alle Parameter, die damit einhergehen kümmern.
00:21:37: Genau und deswegen ist die Entscheidung dann relativ einfach gefallen doch direkt nach dem Studium also im Jahr zwei tausend neun ins Unternehmen zu gehen.
00:21:44: Und dann habe ich klassisch Vertrieb erst mal gemacht.
00:21:46: dass es auch das wo meine Leidenschaft für ist mache ich noch heute eigentlich am liebsten beschäftige mit dem Kunden oder den Produkt und hab dann eben Arthros aufgebaut hat vertriebt beim Export gemacht die Erstausrüstung dann Mitglied der Geschäftsleitung schon ein bisschen übergeordnete Themen reingeschnuppert.
00:22:07: Dann war ich fünf Jahre im Ausland, das war primär für den Job meines Mannes.
00:22:11: da waren wir in Singapur wobei ich in der Zeit auch unser Office in Dubai wo wir Handelsgeschäft Betrieben am aufgebaut habe und bin dann zwanzig zurück ins Unternehmen gekommen also nach Paderborn und habe dann die operative und die Gesamtverantwortung übernommen für die Himmel-Inteir-Campagnie und Tires Online.
00:22:31: Und dann sind meine Eltern auch komplett aus den Bereichen raus, haben sozusagen die Übergabe vollendet.
00:22:39: Die hat natürlich schon immer ein Stück für Stück angefangen oder mal ein Stück mehr, mal ein bisschen weniger wie das auch klassisch ist wenn man natürlich in Unternehmen aufbaut.
00:22:46: Das begebt man ja nicht von heute auf morgen sondern für beide Seiten idealerweise Stück für Stück Genau.
00:22:51: Jetzt, im Jahr die beiden Unternehmen verantworten und innerhalb der Holding sind wir mit der gesamten Familie verantwortlich und auch inhaltlich arbeiten wir für die Holding alle zusammen.
00:23:02: Und die beiden einzelnen Bereiche, die manage ich.
00:23:04: Das Thema unternehmerische Kultur und auch so was wie ein Führungsstil hast du dir da vorher Gedanken drüber gemacht oder ist einfach auf dich zukommen lassen?
00:23:14: Also ich glaube, ich bin schon immer, schon seit das war das Neun, einfach relativ gut ins kalte Wasser geschmissen worden.
00:23:19: Ich glaube rückblickend, wenn ich überlege was ich da alles gemacht habe oder wie ich mit irgendwie Anfang zwanzig vor großen Kunden saß und mir da relativ wenig Gedanken drüber gemacht hab sondern das war einfach so.
00:23:29: Ich habe da relativ viel Rückendeckung mitbekommen.
00:23:32: Ich hatte schon immer ein relativ gutes breites technisches Verständnis wahrscheinlich mehr als jeder Teilnehmer am anderen Ende des Tisches.
00:23:38: von daher habe ich mich selber da herzlich wenig in Frage gestellt.
00:23:42: Rückblickend denke naiv manchmal fast schon, aber das heißt ich bin relativ gut reingekommen und dann sind viele Sachen Stück für Stück passiert.
00:23:50: Das war nie offiziell jetzt hier bist du alleine verantwortlich oder jetzt hier musst du alles alleine machen sondern ich habe immer eine Rückendeckung und hab immer eine Option zu fragen wenn ich irgendwo Themen habe.
00:24:01: natürlich gab es auch Rückschritte.
00:24:03: manchmal sind wir zwei Schritte nach vorne gegangen in die Übergabe und fünf wieder nach hinten.
00:24:07: Aber ich glaube, da haben wir beizeitig ein extrem gutes Verständnis füreinander und haben eine extrem gute Kommunikationslinie.
00:24:14: Das ist jetzt ein Prozess der sicherlich über zehn Jahre gegangen ist in dieser gesamten Übergabe.
00:24:20: Und natürlich habe ich auch einen komplett anderen Führungsstil.
00:24:23: Mein Vater hat sehr klassisch Top-Down das Unternehmen geführt und für mich ist wichtig, dass die einzelnen Teammitglieder Entscheidungen treffen können, dass sie möglichst wenig mich fragen müssen, dass Teamleiter für ihr Team die Entscheidungen treffen und dass ich möglichst viele Personen im Team habe die Dinge besser oder genauso gut wissen, wie die Geschäftsleitung und wir alle zusammen das Beste fürs Unternehmen organisieren.
00:24:49: Das heißt nicht dass wir komplett alles demokratisch entscheiden.
00:24:52: also ein Stück weit ist auch top down sicherlich sinnvoll in manchen Diskussionen.
00:24:55: Wir können uns nicht zu Tode diskutieren aber ich möchte einfach das System selbstständig Entscheidungen trifft.
00:25:01: Ich muss nicht jedes Thema involviert werden.
00:25:03: Die können alle hervorragend selber ihre Entwicklungen vorantreiben Und in regelmäßigen Abschnitten besprechen wir eben den Stati.
00:25:12: Und das, glaube ich, haben wir gerade jetzt über die letzten drei Jahre extrem gut reingebracht und ein extrem gutes Team, die Themen vorantreiben können und auch diese ganze Transformation von früherer Geschäftsführung hin zu jetziger, extrem gut mitgemacht haben.
00:25:28: Und beratend ist dann dein Vater aber auch immer noch tatsächlich mit dabei.
00:25:34: Wenn wir gerade über das Thema Digitalisierung sprechen, du hast eben die KI genannt und generell diese Linie von Softwareentwicklung, die im Unternehmen seit jeher existent war... Das ist ja auch, denke ich auf eine Haltung deines Vaters auch damals zurückzuführen.
00:25:47: Deshalb denke ich auch, dass er für die neuen Digitalisierungsthemen dann auch ein Verständnis hat und das befürwortet... Ja,
00:25:53: also befürwartet auf jeden Fall klar!
00:25:55: Ich würde sagen, der Digitalisierung ist vielleicht gar nicht so sehr involviert weil es gar nicht sein Ding macht ganz viele Sachen einfach am liebsten immer noch auf dem Papier oder im Kopf.
00:26:03: Der ist dafür bekannt, sämtliche Zahlen im Kopf zu haben und das ist zum Beispiel auch ein Thema wo ich ihn gerne zur Rat ziehe.
00:26:09: Er hat relativ gutes Kopf- und Bauchgefühl wenn er Dinge sieht, wo eventuell einen Haken ist oder wo man mal in Tiefa drauf gucken müsste.
00:26:17: Im Day to day, wenn wir jetzt neue Profile entwickeln oder wie wir unsere Vertriebskonzept machen da ist er nicht mehr involviert.
00:26:24: Er hätte mal gesagt, er möchte einfach am liebsten nur das machen was ihm Spaß macht.
00:26:27: also das heißt die beiden reisen extrem viel.
00:26:29: Die sind ganz herzlich wenig noch in Paderborn.
00:26:32: Also da muss hier schon wirklich ein Termin vereinbaren, damit wir uns irgendwie mal zusammensetzen können.
00:26:36: Ansonsten glaube ich klar hat der da von zuvor sagt Mensch guckt ja doch mal das noch das nochmal an oder hast du mal daran gedacht?
00:26:44: Wir müssen es auch kleinigkeiten, wenn er über den Hof geht und sagt hey also hier das geht aber so und so nicht.
00:26:48: Aber das ist wirklich jedes Jahr weniger, jedes Jahr dass er einfach andere Baustellen hat um die er sich kümmert.
00:26:54: wir haben andere Themen noch wo wir unternehmerisch sehr eng zusammenarbeiten.
00:26:57: Wir haben gerade Unternehmen noch gegründet wo es um eine erneuerbare Energien geht.
00:27:02: Das macht Spaß.
00:27:02: oder kümmere der sich mit Leidenschaft herum.
00:27:04: Immobilien Themen machen wir zusammen aber im reifen Portfolio deutlich weniger ja und IT definitiv auch.
00:27:12: Wenn es um dich als Geschäftsführerin geht und das unternehmerische Wirken, hast du vielleicht Schlüsselmomente oder so in den letzten Jahren wo du gemerkt hast.
00:27:22: Also positiver wie auch negativer Art?
00:27:24: Das ist genau das was ich machen will.
00:27:26: diese Herausforderung suche ich.
00:27:27: oder das hat jetzt einfach wirklich gefluckt oder man hat mal über Fehler lernt man ja ganz viel.
00:27:32: man muss dann umweg gehen tatsächlich eine Kernessenz begriffen von irgendwas.
00:27:36: Fällt dir einen Moment in den letzten Jahren ein, wo du so gemerkt hast für dich.
00:27:40: ich mache genau das was ich machen will?
00:27:42: Es glaub ich immer noch größte Adrenalin oder Nervenkitzel sind bei allen Vertriebsthemen.
00:27:49: Wenn wir größere Aufträge gewinnen, wenn wir einen Kunden überzeugen können der vielleicht sonst noch nicht einfach zu überzeugen war das sind immer noch Sachen.
00:27:57: und wenn ich da jetzt das Team befähigen kann wie wir das organisieren können das macht immer noch am meisten Spaß.
00:28:02: in jedem Fall also alles was Richtung Vertrieb geht Wir haben extrem viel umorganisiert in der Einkaufsstrategie in Asien.
00:28:09: Und das ist sicherlich auch, wo ich viel Erfahrung mitbringe durch die fünf Jahre in Singapur sehr große Asienaffinität.
00:28:16: und da jetzt zu sehen, dass was wir umgebaut haben zeigt sich in Zahlen – das macht Spaß!
00:28:22: Ich habe gleichzeitig sehr viel das Unternehmen einstiegweit Lin aufgebaut, wo wir sagen so Themen wie wir hatten mal ein Unternehmen in Türkei, wir hatten etwas in Serbien Das machen wir nicht mehr oder eine Runterneuerung, die wir schließen.
00:28:35: Weil wir das anders organisieren und lieber einen Partner auszursorzen.
00:28:40: Das sind Sachen wo man seine eigene Note reinbringt und wo man seiner eigenen Denkweise auch reinbrinkt.
00:28:46: Und wenn die Sachen funktionieren und wenn das Team das mitträgt Wenn die Kunden den Mehrwert dadurch sehen dass das was nachher Spaß macht und man sagt ja das hat Hand und Fuß hier und das mache ich gerne weiter
00:28:56: Und als klassisches, mittelständisches Unternehmen auch mit, denke ich, einer sehr starken regionalen Verbundenheit.
00:29:02: Ich meine wir haben jetzt vorher darüber gesprochen... ...ich bin bei euch in Paderborn noch nie vor Ort gewesen konnte das so noch nicht erleben aber war allem was ich so gelesen habe bisher gehört hat gibt es da eine starke regionale Verbundenkeit auch die sich durch die Mitarbeiterschaft dann ausdrückt denke ich
00:29:15: Ja absolut, also bist jederzeit herzlich eingeladen.
00:29:17: Das ist auf jeden Fall wenn du in der Nähe bist einfach mal dir ein Bild zu machen.
00:29:21: aber klar Paderborn ist die kleinste Größstadt in Deutschland.
00:29:25: Wir haben glaube ich eine ganz gute Mischung aus Personen aus Paderborne Aber eben auch aus dem Rest von Deutschland.
00:29:32: Sportliche Themen vor Ort sind natürlich Riesenthema-Eits ist der erste Bundesliga aufgestiegen?
00:29:37: Klar das sind auch Themen die wir mit verarbeiten im Social Media zum Beispiel.
00:29:43: Aber auf der anderen Seite sind wir ja natürlich mittlerweile europaweit agierendes Unternehmen.
00:29:47: Da ist jetzt Paderborn vielleicht nicht mehr so das erste Thema, was wir irgendwie nach außen tragen.
00:29:52: Aber das ist natürlich immer unser Heimathafen und hat ganz viele Vorteile.
00:29:55: Wir nennen das auch mal ein bisschen des Herz von Deutschland.
00:29:58: Wir sind logistisch an dem perfekten Standort dort.
00:30:00: Wir haben ganz viele Cross-Docs von großen Logistikern da, was uns befähigt dass wir sehr schnell waren in ganz Europa verschicken können.
00:30:08: Das hat für uns einen riesigen Punkt aber es in den Jahren stückweit nach hinten geruht Und das Thema Europa ist wichtiger.
00:30:15: Das Großhandelsgeschäft im Reifenmarkt ist auch von diesen starken Konsolidierungsbewegungen gekennzeichnet, auch über Ländergrenzen hinweg – das hast du eben genannt!
00:30:25: Wenn Du auf die Hämmer den Grupp in zehn Jahren schaust, was siehst Du da?
00:30:29: auch im wachsendes Unternehmen?
00:30:30: ganz klar, aber nicht nur im klassischen Sinne dass der Reifen großhandel wächst sondern vor allem wird das Thema Arthors wachsen.
00:30:36: Unsere Eigenmarken werden wachsen.
00:30:38: wir schauen uns natürlich auch an wo gibt es strategische Fits?
00:30:40: Wo wir konsolidieren können?
00:30:42: ganz klar da wird's auch Ergebnisse geben die man in zehn Jahren sieht und ansonsten werden wir die gesamte Unternehmensgruppe größer machen und ich glaube der Scope auch an Investition ist größer als es vielleicht vor zwanzig jahren war.
00:30:53: Da geht es eben dann auch viel um IT Themen und um zusätzliche Themen rund um den Reifen.
00:30:58: Ich danke dir für die tiefen Einblicke in euer Geschäft der Hemmerlingengrub.
00:31:02: Wir beobachten das natürlich weiterhin und bleiben in Kontakt, um die Einladung nach Paderborn zu kommen.
00:31:07: Nämlich dann gerne mal an!
00:31:09: Ich danke Dir.
00:31:10: Vielen Dank auch meinerseits.
00:31:11: Und euch liebe Hörerinnen, liebe Hören ich wünsche Euch noch eine erfolgreiche Woche.
00:31:15: es ist ja im Sommer alles so ein bisschen runter gedampft jetzt.
00:31:17: deshalb ist es vielleicht auch ganz schön sich zwischendurch einmal einen Podcast anzuhören und ich wünsch Euch einen schönen Sommer noch und dir alles Gute Carolin.
00:31:24: Danke schon Dir auch.
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